Slow Living ist ein ganzheitlicher Weg zu Entschleunigung und einem achtsamen Umgang mit der Umwelt.

Slow Living

Wie Sie achtsam wohnen

Ständige Erreichbarkeit dank Smartphones, ein fordernder Beruf und der rasante Wandel unserer Umwelt machen uns atemlos. In diesem Alltag fällt es häufig schwer, einfach mal den Pausenknopf zu drücken. Immer mehr Menschen suchen und finden die nötige Ruhe heute in Ihren eigenen vier Wänden. Slow Living heißt der Wohntrend, der uns zu einem achtsamen Lebensstil in einer möglichst natürlichen und reizarmen Umgebung anregt. Lernen Sie das einfache Wohnprinzip kennen und entdecken Sie das Detox-Programm für Ihr Zuhause.

Was ist Slow Living?

Der Lauf der Dinge ist heute komplexer denn je. Da fällt es nicht immer leicht, Orientierung zu finden. In dieser dynamischen Zeit entdecken immer mehr Menschen, dass es sich auch mit wenigen materialistischen Dingen und Terminen im Kalender gut – oder sogar besser – leben lässt. An erster Stelle steht nicht mehr das Streben nach mehr Besitz und einem ausuferndem Lebensstil. Stattdessen zählt ein achtsamer Umgang mit sich selbst und der Umwelt, der einen gesunden Körper und Geist fördert. Wenn auch Sie den Weg aus dem Hamsterrad suchen, dann kann Slow Living der passende Wohnstil für Sie sein. Tatsächlich geht es aber um mehr als die Einrichtung, Slow Living ist vielmehr ein ganzheitlicher Weg zu Entschleunigung und einem achtsamen Umgang mit der Umwelt.

Achtsamer Umgang mit sich selbst, als auch der Umwelt ist beim Slow Living entscheidend.

Diese Lebensbereiche umfasst Slow Living:

  • Wohnen: Zum Slow Living gehört eine genügsame Einrichtung. In den Wohnräumen finden nur Dinge ihren Platz, die wirklich notwendig sind oder Ihnen Freude bereiten. Außerdem sollten Möbel, Zubehör und weitere Einrichtungsgegenstände möglichst ressourcenschonend hergestellt sein.
  • Konsum: Passend zu einer achtsam eingerichteten Wohnung leben Slow Living-Anhänger bedacht. Das bedeutet zum Beispiel, biologische Kleidung zu kaufen, auf einen PKW zu verzichten und das traditionelle lokale Handwerk zu unterstützen.
  • Essen: Zum Slow Living passt die Idee des Slow Eating. Auf dem Speiseplan stehen hier gesunde und möglichst regionale Produkte, die Sie bewusst und genussvoll essen. Viele Menschen, die das Slow Living-Konzept leben, ernähren sich vegan, schwören auf regionale Super Foods wie Sanddorn oder Dinkel oder experimentieren mit Ernährungsformen wie Clean Eating.

In welchem Bereich Sie auch anfangen – mit Slow Living entfernen Sie nach und nach alle unwichtigen Sachen aus Ihrem Leben und geben den Dingen mehr Platz, die Ihrer psychischen und physischen Gesundheit gut tun. Indem Sie bewusst Stressfaktoren abbauen und einen Fokus auf die wertvollen Dinge legen, entschleunigen Sie Ihr Leben.

Bauen Sie Stressfaktoren ab und legen Sie Ihren Fous auf wichtige Dinge.

Ihr Leben im Slow Living Style

Wenn Sie den Slow Living Style leben möchten, dann beginnen Sie Schritt für Schritt. So einschneidende Veränderungen wie eine Neuausrichtung des Konsumverhaltens und der Ernährungsweise sowie ein achtsamer Lebensstil kommen nicht von heute auf morgen, sondern in einem Prozess.

Gestalten Sie für einen ersten sichtbaren Erfolg doch Ihre Wohnräume und die Küche um. Das macht Lust auf mehr. Dafür starten Sie mit diesen Schritten:

1. Entrümpeln:
Was nicht glücklich macht, kann weg. Benötigen Sie wirklich ein Dutzend Schüsseln und eine ganze Schublade voller Pfannenwender? Insbesondere in der Küche sammeln wir häufig mehr Geschirr und Kochzubehör als wir jemals gebrauchen. Trennen Sie sich von allen Dingen, die Sie nicht regelmäßig in Gebrauch haben oder die Ihnen einfach keine Freude bereiten.

Führen Sie kleine achtsame Rituale ein wie



2. Geben Sie jedem Ort eine Bedeutung:
Sie sollten sich in jeder Ecke Ihrer Wohnung wohlfühlen. Machen Sie den sonnigen Fensterplatz zu einem Ort des Krafttankens, an dem Sie lesen und entspannen. Lassen in Ihrer Küche Raum für einen Tisch, an dem Sie morgens Ihren Kaffee genießen und den Tag auf sich zukommen lassen. Vielleicht führen Sie auch kleine achtsame Rituale wie eine Teezeremonie oder „slow coffee brewing“ ein.

3. Machen Sie sich bewusst, wie Sie leben (und konsumieren) möchten:
Wenn Sie sich gerade neu einrichten, überlegen Sie vor jedem Spontankauf, ob die Couch, die Tischlampe oder die Obstschale ein Teil Ihres Lebens werden sollen und ob die Gegenstände Ihren Ansprüchen an Nachhaltigkeit genügen. Entwerfen Sie dazu doch mal ein persönliches Moodboard, das Ihnen zeigt, wie Sie sich selbst und Ihr Zuhause in naher Zukunft sehen

Achtsam einrichten: Ökologische Materialien und Farben

Bei der Wahl Ihrer Möbel und Ausstattung spielt die Herkunft der Materialien, eine faire Produktion und die Qualität eine große Rolle. Aber natürlich sollen Wohnräume als Rückzugsorte auch Behaglichkeit und Ruhe ausstrahlen. Dazu trägt ein ausgewogener Mix aus natürlichen Farben, abwechslungsreichen Materialien und kleinen Akzenten bei.

  • Farben: Bevorzugen Sie natürliche Farbnuancen zwischen weiß, beige und braun, die Helligkeit in den Raum bringen. Farbakzente in Grün und Blau geben den notwendigen Kontrast.
 Natürliche Farben gepaart mit Farbakzenten passen zur Slow Living Einrichtung.
 Holz als nachhaltiges Material kommt zum Einsatz.
  • Materialien: Im Slow Living kommen nachhaltige Materialien wie Holz, Glas und Edelstahl zum Einsatz.

Einrichtungsgegenstände aus Edelstahl und Glas versprechen eine längere Haltbarkeit als Kunststoffprodukte, während Möbel aus Holz Natürlichkeit ausstrahlen. Für Vorhänge oder Decken kommen natürliche Textilien wie Baumwolle oder Leinen zum Einsatz – am liebsten natürlich aus ökologischer und fairer Produktion.

 Zero Waste - vermeiden Sie Müll.
  • Upcycling & Zero Waste: Zum bewussten Umgang mit Ressourcen gehört auch, dass Sie nicht alle Dinge neu kaufen und Müll vermeiden. Hier ist Upcycling das Stichwort: Werden Sie kreativ und verwandeln Sie aus alten Dingen in Neues.

Das Prinzip des Slow Livings lehnt sich an die japanische Philosophie des Wabi Sabi an, die einen schnörkellosen Purismus vermittelt. Auch den schwedischen Lagom-Wohntrend können Sie als Inspiration für ein cleanes, aber liebevoll eingerichtetes Zuhause nutzen.

Mit Ruhe und Bedacht zur funktionalen Küche

Die Küche ist ein wunderbarer Ort, um Slow Living auszuprobieren. Sortieren Sie alle überflüssigen Geräte und das Kochzubehör aus und ordnen Sie die verbleibenden Dinge sinnvoll neu. Dadurch schaffen Sie Stauraum in den vorhandenen Schränken, sodass die Arbeitsplatte zum entspannten Vor- und Zubereiten frei bleibt. Ein Regal mit frischen Kräutern sorgt für den notwendigen Farbtupfer, während die Küchenzeile in einem hellen Farbton ein ruhiges Erscheinungsbild geben sollte. Passend dazu wählen Sie auch Ihre Spüle und Armatur aus. Diese sollten ein klares und einfaches Design haben, das sich optisch zurücknimmt.

Die Armatur BLANCO PANERA-S etwa besticht durch ein markantes und cleanes Aussehen. Fast noch wichtiger ist im Sinne des Slow Living, dass die Edelstahl-Armatur mit ihrer Kaltstart-Funktion Energie spart. Da beim Aufdrehen des Hebels in mittlerer Position nur kaltes Wasser fließt, wird dafür kein warmes Wasser aufbereitet – und Energie gespart. Zu dieser Armatur passt das zeitlose Design und die hohe Qualität der Spüle BLANCO CLARON 500-IF. Die minimalistisch gestaltete Edelstahl-Spüle bereichert Ihre Küche mit ihrem hochwertigen Material, das viele Jahre Bestand hat.

Probieren Sie Slow Living einfach einmal aus. Entrümpeln Sie für den Start Räume wie Küche oder Wohnzimmer – und damit auch ein Stück Ihr Leben. Wenn Sie mehr über eine Küchengestaltung wissen möchten, die zu Entschleunigung beiträgt, dann lesen Sie unseren Beitrag „Namasté - Wo Wasser und Zen fließen“.