Ideales Wasser für den perfekten Kaffee

Frau genießt ihren Kaffee am morgen

Ja, auch wir laufen im Büro extra zwei Stockwerke tiefer, um uns einen guten Kaffee zu holen. Denn nach einheitlicher Meinung ist dort die Kaffeemaschine besser. Auch die Diskussion um richtige Röstung der Bohne kann ganze Abende füllen. Doch was bei vielen im Bewusstsein untergeht, ist der Einfluss des Wassers im Kaffee. Auch hier gibt es viele Inhaltsstoffe und Zusammensetzungen, die es sich lohnt genauer anzuschauen, für einen perfekten Kaffeegenuss.

Magnesium- und Kalziumanteil im Trinkwasser

Das für den Kaffee verwendete Wasser ist nicht nur der Hauptbestandteil des „schwarzen Golds“, sondern auch entscheidend für den Geschmack. Oft wird über die Wasserhärte von Trinkwasser gesprochen. Sie wird durch den Anteil an Magnesium und Kalzium bestimmt. Ganz besonders zu hartes Wasser wird in der Küche schnell zu einem kleinen Problem. Ein hartes Wasser verfügt über ein hohes Maß an Magnesium und Kalzium, welches sich als weiße Kalkschicht in der Küchenarmatur festsetzen kann und zu Verkalkungen der Kartusche führt.

Leitungswasser kann zu hart oder zu weich sein

Den Einfluss von zu weichem Wasser oder zu hartem Wasser auf den Kaffee lässt sich erschmecken. Weiches Wasser beispielsweise hebt die Säureanteile von stark oder schnell geröstetem Kaffee, sowie Sorten, die ohnehin säurebetont schmecken, zu stark hervor. Hartes Wasser aber ist ebenso unvorteilhaft, wenn es um die feinen Säuren und fruchtigen Noten des Arabica geht, da es diese durch seine basische Wirkung nahezu aufhebt. Ideal für einen geschmackvollen Kaffee sind Werte von 4 – 8 Grad des Gesamthärtegrades.

Prüfen Sie Ihr Wasser für den Kaffee

Doch je nach Herkunft des Wassers können auch ganz andere Bodenmineralien enthalten sein. Für einen guten Geschmack am Morgen sollte man nicht nur den Härtegrad, sondern auch den pH-Wert des Wassers im Auge haben. Kenner sagen ein Wert zwischen 6,8 und 7,2 des pH-Wertes sei neutral und gut. Wer sich ans Messen des Wassers macht, der kann auch gleich den Karbonathärtegrad (Alkalität) bestimmen, denn auch auf diesen Wert legen mache Kaffeegenießer großen Wert. Sie schwören darauf einen Karbonatwert zwischen 3-6 Grad einzuhalten.

 

 

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